Dienstag, 5. Juli 2016

Rainsong von Antje Babendererde

Rezension zu Rainsong

Titel: Rainsong
Autor: Antje Babendererde
Seitenanzahl: 314 Seiten
Verlag: Arena Verlag
Preis: 7,99€ TB
Bewertung: 3 von 5 Büchern


 Autor
Antje Babendererde, geboren 1963, wuchs in Thüringen auf und arbeitete als Arbeitstherapeutin mit Kindern in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie. Seit 1996 ist sie freiberufliche Autorin mit einem besonderen Interesse an der Kultur, Geschichte und heutigen Situation der Indianer. Ihre einfühlsamen Romane zu diesem Thema für Erwachsene wie für Jugendliche fußen auf intensiven Recherchen und USA-Reisen und werden von der Kritik hoch gelobt.

Inhalt 
Der Sturz von den Klippen am Cap Flattery hätte leicht tödlich ausgehen können. Doch Hanna überlebt - dank dem Makah Indianer Greg. Hat der Vorfall etwas mit Hannas verzweifelter Suche nach ihrer großen Liebe Jim zu tun, der hier vor fünf Jahre spurlos verschwand? Gemeinsam mit Greg macht Hanna sich daran, den Dingen auf den Grund zu gehen. Doch während sie Greg immer näherkommt, entdeckt sie Stück für Stück Jims wahre Identität.

Der erste Satz
Weiße Nebelfetzen hingen in den zerklüfteten Felsen vor der Steilküste von Cape Flattery und ein leichter Wind trieb die Wellen des Pazifiks sanft gegen das steinige Ufer am Kap. 

Meinung
Ich habe selten etwas von diesem Buch gehört. Ich kenne auch niemanden der dieses Buch gelesen haben könnte. Schade eigentlich, denn dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert.
Das Cover gefällt mir ganz gut und es passt auch zum Inhalt. Was mich etwas stört ist der Titel. Ich kann ihn mit dem Inhalt nicht in Zusammenhang bringen. Er passt nicht zu diesem Buch.
Ich habe mich anfangs leider sehr schwer getan mit Rainsong, dabei habe ich mich schon so lange darauf gefreut. Es ließ sich am Anfang sehr schwer lesen und ich kam einfach nicht vorwärts. Meiner Meinung nach wurde viel zu viel über die Indianer berichtet. Alles andere ist erstmal in den Hintergrund gerückt. Erst ab etwa der Hälfte des Buches fing die eigentliche wichtige Handlung an. Alles ließ sich dann sehr flüssig lesen, es machte Spaß und es wurde sehr spannend.
Ansonsten fand ich auch die Protagonisten sehr sympathisch und freundlich. Trotzdem habe ich sie nicht wie manch andere Protagonisten ins Herz geschlossen dazu war mir die Geschichte zu langatmig.

Fazit
Liest man gerne auch mal über Indianer, dann ist dieses Buch genau das Richtige. Es war anfangs schwer in die Geschichte hinein zu finden doch es verbessert sich schlagartig ab kurz vor der Hälfte des Buches. Insgesamt ein schönes und unterhaltsames Buch.

Bewertung
Dieses Buch erhält von mir 3 von 5 möglichen Büchern.

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